Standpunkte & Aufarbeitung
Aufarbeitung heißt handeln, nicht schweigen
Hier stehen unsere dauerhaften Positionen — Texte, die bleiben, weil das Unrecht bleibt, solange es nicht anerkannt ist.
Der Angeklagte ist das Opfer
Eine Mahnung in eigener Sache: Wer als Kind Gewalt erlitt und heute Anerkennung sucht, erlebt eine groteske Verkehrung — nicht die Träger und Behörden müssen sich erklären, sondern das Opfer, wie ein Angeklagter.
Text lesenRechtsstaatlichkeit vs. Opferschutz
Wie ein Verfahren aussähe, das Wahrheit anerkennt, ohne neuen Schaden zuzufügen — von Beweiserleichterungen über traumainformierte Verfahren bis zu einem Wahrheits- und Anerkennungsmodell nach internationalem Vorbild.
Zu den ReformvorschlägenMeinungsbild der Betroffenen
Die Reaktionen auf unsere Texte — von der eigenen Betroffenheit über die Ost-West-Ungleichbehandlung bis zur Kritik an der heutigen Jugendhilfe. Sie zeigen: Diese Positionen werden breit geteilt.
WeiterEine Gesellschaft, die von ihren Opfern den Vollbeweis verlangt, während sie den Mächtigen das Schweigen erlaubt, sollte sich fragen, auf welcher Seite sie steht.
Aus „Der Angeklagte ist das Opfer"